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Im Wald, da sind die Räuber

Viktoria Urmersbach
Im Wald, da sind die Räuber
Eine Kulturgeschichte des Waldes
Reihe: Kleine Kulturgeschichten
Auflage: 1
Umfang: Ca. 180 S.
Format:
Ausstattung: Klappenbroschur
Abb.: zahlr., zum Teil erstmals publ. Abb.
ISBN: 978-3-940621-07-8
Versand: kostenlos
Preis enthält 7% MwSt.
Eine Wanderung durch den Wald und seine Geschichte…

Bewertung: 2.8/5 (114 Stimmen)

12,99 €(inkl. 7 % MwSt.)

Inhalt

…denn im Wald, da sind die Räuber? Ja, und noch viel mehr – der Wald ist voller Gestalten und Geschichten. Von Hermann dem Cherusker, dem ersten germanischen Helden im Wald, über Hänsel und Gretel und die deutschen Märchen und Mythen bis hin zum Försterfilm der Nachkriegszeit und zum Waldsterben – oder den Phänomenen, die man dafür gehalten hat. Seit Menschengedenken ist der Wald schön und auch schaurig zugleich. Gerade in Deutschland spielt der Wald als kulturelles Motiv eine besondere Rolle. In jeder Epoche wird der Wald dabei neu gedeutet: Die romantische, poetische Seele um 1800 liebt den Wald für seine Pracht. Die Nazis idealisieren und instrumentalisieren ihn als germanischen Lebensraum. Heute schützen wir ihn für die globale CO2-Bilanz.


Pressestimmen:

"Auch wenn die Lektüre erbaulich und leicht daher kommt, sie ist zu keiner Zeit seicht und an vielen Stellen nachdenklich und subtil zum Nachdenken auffordernd..." (Wolfgang Schwerdt, Suite 101. Mehr lesen Sie hier)


erschienen in: ekz-Informationsdienst, ID 49/09 – BA 01.2010

Vor Jahren wurde in einem hier angezeigten Titel das besondere Verhältnis der Deutschen zum Wald untersucht (A. Lehmann: „Von Menschen und Bäumen“, ID 19/99). Später wurde Baum und Wald in der Kulturgeschichte dargestellt (A. Demandt: „Über allen Wipfeln“, BA 12/02). Beides waren ausführliche Abhandlungen. Dagegen ist dieser Titel ein kurzer Abriss einer Kulturgeschichte des deutschen Waldes. Von der Schlacht im Teutoburger Wald, der Nutzung im Mittelalter, dem schaurig schönen Märchenwald, bis zum verklärten Wald in den Heimatfilmen der Nachkriegszeit und dem Waldsterben – in Deutschland spielt der Wald als kulturelles Motiv eine besondere Bedeutung, jede Epoche wird neu gedeutet. Eine eher journalistische Darstellung, die sich gut liest, aber nicht in die Tiefe geht. Mit einigen Schwarz-Weiß-Abbildungen versehen und um ein paar Gedichte und aussagekräftige Prosatexte ergänzt.


Autor/Autorin | Herausgeber/Herausgeberin

Viktoria Urmersbach

M.A., geb. 1969, lebt als freie Historikerin und TV–Autorin in Hamburg. Sie studierte Geschichte, Philosophie und Literatur in Hamburg und Dublin. Als Redakteurin, Producerin und Rechercheurin betreute sie diverse Geschichtsdokumentationen für öffentlich–rechtliche Fernsehsender.
http://viktoria-urmersbach.de

Userkommentare
Heribert Sawitzki schreibt:
Schönes Cover...
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