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Zinngießer in der Niederlausitz

Niederlausitz-Museum Luckau
Zinngießer in der Niederlausitz
Ein verschwundenes Handwerk
Reihe: Einzeltitel
Auflage: 1
Umfang: 140 S.
Format: 16 x 22 cm
Ausstattung: Klappenbroschur
Abb.: zahlr. farbige Abb.
ISBN: 978-3-86408-216-0
Versand: kostenlos
Preis enthält 7% MwSt.
Über eine alte Handwerkstradition in der Niederlausitz ...

Bewertung: 5.0/5 (1 Stimme)

12,50 €(inkl. 7 % MwSt.)

Inhalt

Zinngießer gehören zu den ältesten Handwerksberufen. Sie besitzen hohes Ansehen und verdienen gut. Dennoch bleibt die Zahl der Meister an einem Ort stets gering. Dies erfordert gerade
in kleinstädtisch geprägten Regionen wie der Niederlausitz besondere Wege der Interessensvertretung. Erst 1719 gründet sich hier eine Zunft, deren Geschichte dieses Buch erzählt.
Wie Goldschmiede bürgen Zinngießer mit ihrer eigenen Marke für Qualität und Reinheit jedes ihrer gefertigten Stücke. So ist es möglich, Teller, Pokal oder Vasa sacra einer Person zu zuordnen. Dieses Buch gibt erstmals einen Überblick zum Zinngießerhandwerk in der Niederlausitz. Welcher Meister hat
wann, wo gelebt? Welche Kunstwerke hat er hinterlassen und an welcher Marke kann man ihn erkennen?

Autor/Autorin | Herausgeber/Herausgeberin

Niederlausitz-Museum Luckau

Das Museum in Luckau wurde im Jahre 1912 als Kreisheimatmuseum eröffnet. Seit 1935 befand es sich im früheren Eichner\'schen Gesellschaftshaus in der historischen Altstadt, etwas abseits vom Markt.
1958 erfolgte eine Profiländerung, bei der das Luckauer Museum Kreismuseum wurde und in seiner Ausstellung den Schwerpunkt auf die Darstellung von „Landwirtschaft vom Feudalbesitz zur LPG" legte. Daneben blieb der stadthistorische Aspekt erhalten.
Seit 1969 ist das Museum, das weiterhin als Kreismuseum bezeichnet wurde, in städtischer Trägerschaft. 1991 wurde es umbenannt in Heimatmuseum Luckau und 2001 in Niederlausitz-Museum Luckau. Insgesamt hat es sein Profil als Stadt- und Regionalmuseum in der Tradition der Heimatmuseen bewahrt.
Mit der für 2008 geplanten Verlegung des Museums in die ehemalige Haftanstalt/Klosterkirche wurde für das Museum eine ganz neue Dimension aufgemacht. Entstanden ist eine Attraktion für Besucher aus Nah und Fern. Zielgruppen sind sowohl die einheimische Bevölkerung als auch Touristen (Berlin-Brandenburg-Touristen, Städtereisen, Spreewaldreisen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Bundesrepublik, Ausland). Das Gebäude wurde zum Eröffnungsort des Kulturlandjahres 2008 „Provinz und Metropole".
Die neue Dauerausstellung baut auf die Kraft und den Wert der Geschichte und der Sammlung. Sie ist als opulente Fundusausstellung mit einer konsequenten Erzählung konzipiert. Ein wesentliches Anliegen der Ausstellung ist es, Besucher zum Sehen, Zuhören und Verstehen zu führen und für den kulturellen Wert überlieferter Objekte aufzuschließen. Sie war der Höhepunkt des Verbundprojekts des Museumsverbandes Brandenburg im Kulturlandjahr 2008.
Die Konzeption wurde inhaltlich von Frau Helga Tuček, Museumsleiterin, und Frau Dr. Iris Berndt, Kunsthistorikerin, erarbeitet. Die Ausstellungsgestaltung lag in den Händen von Professor Detlef Saalfeld, Potsdam. Die Geschäftsführerin des Museumsverbandes Brandenburg Dr. Susanne Köstering wirkte beratend und koordinierte die Stadt Luckau, das Museum und die Kuratoren in Hinblick auf das Gesamtvorhaben und begleitete die Erarbeitung der Dauerausstellung.

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