Zum Tod des Historikers Konrad H. Jarausch - Ein Leben zwischen den Welten

Foto: Hans-Herrmann Hertle

Mit Konrad H. Jarausch ist ein Historiker am 1. September 2026 gestorben, dessen wissenschaftliches Leben sich kaum innerhalb nationaler Grenzen erzählen lässt. Er war Deutscher und Amerikaner, Beteiligter und Beobachter, Hochschullehrer und Wissenschaftsorganisator, ein Kenner deutscher Katastrophen und zugleich ein Historiker demokratischer Lernprozesse. Vor allem aber war er ein Mittler: zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten, zwischen unterschiedlichen Wissenschaftskulturen und zwischen einer Vergangenheit, deren Last er früh erfahren hatte, und einer Gegenwart, die er aus dieser Vergangenheit heraus zu verstehen suchte.

Wir im Vergangenheitsverlag haben Konrad Jarausch in den letzten Jahren intensiv kennengelernt. Anlass war die Arbeit an seiner Autobiografie Die Last der Vergangenheit. Ein transatlantisches Leben, die 2025 bei uns erschien. (Die Last der Vergangenheit) Was zunächst als deutsche Übersetzung seiner 2023 bei Berghahn Books erschienenen englischen Erinnerungen The Burden of German History gedacht war, entwickelte sich im gemeinsamen Arbeitsprozess zu etwas anderem: zu einer Überprüfung, Fortschreibung und erheblichen Erweiterung des ursprünglichen Buches. Die deutsche Ausgabe wurde damit noch einmal zu einer Bilanz seines Lebens – und, wie wir heute wissen, zu einem Vermächtnis. 

Jarausch, 1941 in Magdeburg geboren, gehörte zur Generation der Kriegskinder. Sein Vater starb 1942 als Wehrmachtssoldat in Russland an Typhus, ohne seinen Sohn je gesehen zu haben. Bombenkrieg, Flucht, Hunger und die Erfahrung einer moralisch diskreditierten Erwachsenenwelt gehörten zu den frühesten Schichten seiner Biografie. Daraus entstand eine Frage, die ihn nie mehr losließ: Wie hatte der Nationalsozialismus geschehen können?

Die Prägung durch den Krieg habe ihn dazu gebracht, Historiker zu werden, „um herauszufinden, was so schrecklich schiefgelaufen war“. Später beschreibt er seine Berufswahl noch grundsätzlicher. Geschichte habe ihn gereizt, weil die Beschäftigung mit der Vergangenheit „einen Schlüssel zum Verständnis der Gegenwart und der Zukunft“ versprach.

Damit ist ein Grundzug seines Werks benannt. Geschichte war für Jarausch weder antiquarisches Interesse noch nationales Selbstgespräch. Sie war Aufklärung über die Bedingungen politischen Handelns. Seine Gegenstände wechselten, die Frage dahinter blieb erstaunlich konstant: Warum versagen Gesellschaften, Institutionen und Eliten – und unter welchen Bedingungen können sie lernen?

Dass er diese Fragen aus einer besonderen Perspektive stellte, verdankte sich einer zunächst keineswegs geplanten Lebensentscheidung. 1960 kam der Achtzehnjährige in die Vereinigten Staaten. Aus einem vorübergehenden Besuch der University of Wyoming wurde ein lebenslanger Aufenthalt. Er wollte Amerika verstehen, gerade weil die Bundesrepublik im Kalten Krieg von der westlichen Führungsmacht abhängig war und er wissen wollte, was die für einen jungen Deutschen mitunter schwer berechenbare amerikanische Politik bestimmte. Auf Wyoming folgte die University of Wisconsin in Madison, damals eines der bedeutenden Zentren der amerikanischen Geschichtswissenschaft. Dort promovierte er 1969 über Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg. Die Distanz über den Atlantik erwies sich als wissenschaftlich produktiv: Sie erlaubte ihm, deutsche Geschichte außerhalb der ideologischen Frontstellungen der Bundesrepublik und der DDR zu betrachten.

Nach einer ersten akademischen Station an der University of Missouri führte ihn sein Weg an die University of North Carolina at Chapel Hill, wo er schließlich Lurcy Professor of European Civilization wurde. Er gründete dort das Center for European Studies mit, war Präsident der German Studies Association und Vorsitzender der Conference Group for Central European History. Mehr als fünf Jahrzehnte lang lehrte er; erst im Sommer 2024 zog er sich endgültig aus der Universität zurück. 

Dabei gehörte Jarausch zu jener Generation, die nicht nur neue Gegenstände untersuchte, sondern die deutsche Geschichtswissenschaft methodisch veränderte. Von der klassischen Politikgeschichte führte sein Weg über quantitative Verfahren und die Sozialgeschichte zur Kultur- und Erinnerungsgeschichte, zur Geschichte des Holocaust, der DDR und schließlich zu transnationalen und europäischen Perspektiven. 

Entscheidend war dabei vielleicht weniger eine einzelne These als Jarauschs Bereitschaft, die eigenen Kategorien immer wieder zu überprüfen. Er konnte quantitativ arbeitender Sozialhistoriker sein und sich später der Kulturgeschichte öffnen; er konnte die Diktatur der DDR unmissverständlich benennen und sich zugleich gegen ihre Reduktion auf Repression wenden. Sein Begriff der „Fürsorgediktatur“ war der Versuch, zwischen Totalitarismustheorie und SED-Apologetik einen analytisch produktiveren Weg zu finden.

Besonders folgenreich wurde diese Haltung in Potsdam. Als Ko-Direktor des heutigen Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung prägte Jarausch von 1998 bis 2006 die Erforschung der DDR und der deutschen Nachkriegsgeschichte. Er brachte angloamerikanische Forschungsansätze und internationale Wissenschaftler nach Potsdam, unterstützte die frühe digitale Vernetzung des Faches und die Entstehung der Zeithistorischen Forschungen. Nicht zuletzt war er maßgeblich daran beteiligt, das ZZF dauerhaft in der Leibniz-Gemeinschaft zu verankern – eine institutionelle Leistung, deren Bedeutung weit über seine eigenen Forschungen hinausreicht.

Doch Jarauschs vielleicht charakteristischste Leistung lag zwischen den Institutionen. Im Rückblick nannte er sich einen „transatlantischen Mittler“, schließlich sogar einen „doppelten Insider“: jemand, der beide Seiten von innen kannte und doch auf beiden eine gewisse Außenseiterposition behielt. Diese Zwischenstellung war für ihn keine Identitätskrise, sondern eine Erkenntnischance.

Amerika hatte ihm Offenheit, akademische Beweglichkeit und die Erfahrung individueller Möglichkeiten gegeben. Deutschland blieb der Gegenstand seiner intellektuellen Auseinandersetzung und ein wesentlicher Teil seiner Identität. Aus dieser doppelten Zugehörigkeit entstand keine unkritische Amerikabegeisterung. Gerade weil Jarausch beide Gesellschaften kannte, sah er ihre Schwächen. Sein transatlantisches Denken bestand nicht darin, amerikanische Antworten nach Europa zu importieren. Es bestand in Übersetzungsarbeit.

Eine der schönsten Passagen seiner Autobiografie bringt dies auf einen einfachen Satz. Über seine jahrzehntelange Arbeit zwischen den Kontinenten schrieb er: „Mein Ziel war es immer, der jeweils anderen Seite die menschliche Dimension in all ihren Facetten zu vermitteln.“

Jarausch stellte sich selbst nicht außerhalb der Geschichte, die er untersuchte. Er schrieb über die Irrtümer seiner Generation ebenso wie über ihre Lernfähigkeit, über seine deutsche Herkunft ebenso wie über seine Amerikanisierung. Seine Autobiografie sollte ausdrücklich die Spannung zwischen Innen- und Außensicht sichtbar machen und zeigen, wie historische Erfahrung und historiografisches Schreiben miteinander verbunden sind.

Am Ende seines Lebens war diese Frage für ihn wieder dringlicher geworden. Der Optimismus nach 1989 war einer Sorge um die Widerstandsfähigkeit liberaler Demokratien gewichen. Dabei verfiel Jarausch nicht in den Fehler, aus Geschichte einfache Gebrauchsanweisungen abzuleiten. Gerade Historiker, meinte er, müssten Mythen entzaubern, Quellen kritisch prüfen und die eigene Voreingenommenheit reflektieren. Geschichte sollte nicht politische Munition liefern, sondern einen rationaleren öffentlichen Diskurs ermöglichen.

Auch das transatlantische Verhältnis betrachtete er zuletzt mit Sorge, aber nicht ohne Hoffnung. Das individualistischere amerikanische und das stärker sozialstaatliche europäische Modell verstand er als unterschiedliche Ausprägungen gemeinsamer westlicher Werte, die es nach wie vor gibt. Sein entscheidender Satz dazu lautet: „Ich bin der aufrichtigen Überzeugung, dass diese beiden Interpretationen der gemeinsamen Werte der westlichen Zivilisation letztlich zusammenarbeiten müssen, da sie sich gegenseitig ergänzen.“

Vielleicht liegt hier die Botschaft, die von seinem Werk bleibt. Jarauschs Geschichte Deutschlands war weder die Geschichte einer ewigen Katastrophe noch die einer endgültig geglückten Läuterung. Sie war eine Geschichte des Lernens – und deshalb eine Geschichte, in der Erreichtes wieder verloren gehen kann. Aus der deutschen Erfahrung leitete er gerade keine moralische Überlegenheit ab. Im Gegenteil: Seine jahrzehntelange Beschäftigung mit gebildeten Eliten im Kaiserreich und Nationalsozialismus hatte ihn gelehrt, dass selbst Bildung keineswegs vor den „populistischen Sirenengesängen“ schützt.

Umso stärker bestand er auf der Verteidigung jener Voraussetzungen, ohne die demokratisches Lernen nicht möglich ist. In den letzten Zeilen seiner Autobiografie nennt er sie noch einmal: Menschenrechte, internationalen Frieden, soziale Solidarität und den Schutz der Umwelt. Seine Forschungen hätten gezeigt, schrieb er, welche enormen Kosten es verursache, diese Lektionen erst durch Katastrophen lernen zu müssen – „aber gerade das macht es umso dringlicher, sie zu beherzigen“.

Konrad H. Jarausch hat sein Leben der Frage gewidmet, wie Gesellschaften mit einer belasteten Vergangenheit umgehen können, ohne ihr auszuweichen und ohne von ihr überwältigt zu werden. Er hat Deutschland den amerikanischen Blick zugemutet und Amerika die Komplexität deutscher Erfahrungen erklärt. Er hat zwischen wissenschaftlichen Kulturen vermittelt, Generationen von Studierenden ausgebildet und Institutionen geschaffen und geprägt, die ihn überdauern werden.

Für uns bleibt darüber hinaus die Erinnerung an einen Autor, mit dem wir in den letzten Jahren an einem sehr persönlichen Buch arbeiten durften. Aus einem Verlagsprojekt wurde eine intensive Begegnung mit einem Menschen, für den Geschichte nie bloß Beruf gewesen ist. Die Last der Vergangenheit trägt diesen Titel nicht zufällig. Doch Jarauschs Lebenswerk zeigt zugleich, dass Vergangenheit nicht nur Last sein muss. Kritisch angenommen, kann sie zur Voraussetzung von Freiheit werden.

Das war die Hoffnung des Historikers Konrad H. Jarausch. Und es ist sein Vermächtnis.

Foto: Hans-Herrmann Hertle

Eintrag vom 02.09.2026

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01.04.2023
Im Deutschland Archiv der Bundeszentrale für politische Bildung erschienen: "Die französische Historikerin und Autorin Sonia Combe, die sich seit...

Internationaler Museumstag am Sonntag, 21. Mai: Monika Sadegor liest aus ihrer Romanbiografie „Die englische Tochter" im Landsberger Herkomer-Museum

21.03.2023
Wer war eigentlich dieses geheimnisvolle Mädchen, dessen Bildnis Besuchern des Landsberger Herkomer Museums gleich mehrfach begegnet? Immer wieder...

Jüdisch & links: Buchvorstellung mit Wolfgang Herzberg in der Max Lingner Stiftung in Berlin

21.03.2023
Säkulare, linke deutsche Juden, die nach 1945 zurückkehrten, prägten das politische und kulturelle Leben beider deutscher Staaten. Wolfgang...

Mit diesem Mann in die Wildnis? Crowdfunding für die erste deutschsprachige Jack-London-Biografie

02.03.2023
Mit diesem Mann in die Wildnis? Unterstützt unser Crowdfunding für die erste deutschsprachige Jack-London-Biografie:...

Erzähl mal: "Zweiter Weltkrieg" - Zeitzeugenabend im Stadtarchiv Mainz

24.02.2023
Erzähl mal: Zweiter Weltkrieg 27.02.2023, 19:00 im Stadtarchiv...

Prof. Dr. Dirk Kaesler, bekannter Soziologe aus Marburg und DER Max-Weber-Experte, wird Autor des Vergangenheitsverlag

02.02.2023
Willkommen im Vergangenheitsverlag Berlin! Prof. Dr. Dirk Kaesler, bekannter Soziologe aus Marburg und DER Max-Weber-Experte wird sein...

Gedenkstätte KZ Osthofen: „Erzähl mal“ - Werkstattgespräch mit Frank Schmidt-Wyk und Dr. Takuma Melber

31.01.2023
Frank Schmidt-Wyk, Journalist und Redakteur bei der Allgemeinen Zeitung Mainz, liest aus seinem neu erschienenen Buch „Erzähl mal: Zweiter...

Lounge-Lesung: Eine unmögliche Universität – 30 Prüfungen, die die Europa-Universität Viadrina bestehen musste

31.01.2023
Am Dienstag, dem 7. Februar, 18.15 Uhr, lädt die Europa-Universität Viadrina zu einer Lounge-Lesung zum Ende des Wintersemesters ein. Vorgestellt...

Newsarchiv 2022

Andrej Seuss: „Der Vice-Malik“ - Berliner Bohème und Pariser Exil

21.11.2022
Shelly Kupferberg interviewte unseren Autor Andrej Seuss zu seiner Neuerscheinung "Der...

Das Literaturforum im Brecht-Haus präsentiert am Di, 25.10.,17:00 unsere Autorin Ricarda Bethke im Gespräch mit Wolfgang Benz: »Rotes Erbe«

19.10.2022
Di 25.10.17:00 Buchvorstellung, Gespräch Lebenszeugnisse »Rotes Erbe« Wolfgang Benz im Gespräch mit Ricarda...

Der Hof in den Bergen - Lesung mit Prof. em. Dr. Wolfgang Hardtwig

19.10.2022
"Der Hof in den Bergen" - Eine Kindheit und Jugend auf dem Boahof in Reit im Winkl nach 1945 Lesung mit Prof. em. Dr. Wolfgang Hardtwig alle...

Entdeckung und Besiedlung der digitalen Welt – Eine Buchvorstellung mit Zeitzeugen

16.07.2022
Die Geschichte der Digitalisierung: Zusammen mit dem Verband der Internetwirtschaft eco e.V. stellt unser AUtor Prof. Georg Rainer Hofmann sein Buch...

Informationsquellen zur Ukraine: Medienlinks und Bücher

25.02.2022
Unbedingt lesen: Die Stadtbibliothek München hat eine sehr gute Übersicht der zugänglichen Medien zur Ukraine zusammengestellt: Live-Ticker,...

Was Krankenhäuser über den Kalten Krieg erzählen: Studie von Andreas Jüttemann erscheint

23.02.2022
Krankenhäuser als Erinnerungsorte und Diskursobjekte? Andreas Jüttemann hat in seiner neuen Studie, mit der er sich habilitiert hat, ein neues...

Say their names! Zwei Jahre nach dem rassistischen Anschlag in Hanau

21.02.2022
Wir teilen den Aufruf der Hinterbliebenen der Anschläge von Hanau - denn Hanau war keine Ausnahme. Hanau ist überall:   Say their...

Online-Lesung & Diskussion: 9.2.22 um 19:00 Uhr stellt Prof. Dr. Andreas Burmester sein Buch „Versandung“ vor (zur NS-Euthanasiepraxis)

25.01.2022
Online-Lesung & Diskussion: Am 9.2.22 um 19:00 Uhr stellt Prof. Dr. Andreas Burmester sein Buch „Versandung. Annäherung an eine...

Fontane-Buchhandlung Neuruppin: Lesung und Gespräch „Rotes Erbe –auf der Suche nach Richard Schmincke, meinem Vater“ Dienstag, 18. Januar 2022, 19 Uhr

18.01.2022
Ricarda Bethke liest aus „Rotes Erbe – Auf der Suche nach Richard Schmincke, meinem Vater“ (Moderation: Franziska Hauser) Der Suizid ihres...

Krankenmorde und Deportationen aus Bethel - Bielefelder Initiative widmet sich der Euthanasiepraxis im NS

15.01.2022
Es ist bis heute ein eher randständiges Thema, wenn man es so formal aus Forschungsperspektive darstellen will: Die Ermordungen von als "krank"...

Newsarchiv 2021

Rezension von Peter Novak in der jungle world: Ricarda Bethke hat die Biographie ihres Vaters Richard Schmincke geschrieben, der zu den Mitbegründern der Sozialmedizin in Deutschland gehört.

29.12.2021
Wir freuen uns über die ausführliche Rezension von Peter Novak über Ricarda Bethkes Buch "Rotes Erbe", kürzlich erschienen im...

Menschenrechtsorganisation Memorial wird in Russland verboten

28.12.2021
Die russische Menschenrechtsorganisation Memorial wird in Russland wohl keine Zukunft haben: Der Oberste Gerichtshof in Russland hat die Auflösung...

„Erzähl mal!“ bald als Buch erhältlich - Zeitzeugenserie der Wormser Zeitung/Allgemeine Zeitung und Vergangenheitsverlag

27.12.2021
Die Wormser Zeitung/Allgemeine Zeitung schreibt am 24.12.21: RHEINHESSEN/BERLIN - (fsw). Wenn das keine frohe Botschaft ist: Der auf historische...

Veranstaltungshinweis Fritz Bauer Institut: Rechter Terror. Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt

27.12.2021
Wir verweisen immer mal wieder auf Veranstaltungen anderer Verlage und Einrichtungen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt: Fritz Bauer...

Vorlesungen und Veranstaltungen online: Geschichte erfahren von Zuhause

27.12.2021
In Zeiten der Pandemie ist eines auf jeden Fall festzuhalten: Viele Einrichtungen, die sich mit Geschichte, Erinnerung und Vermittlung von Geschichte...

Black Europe: Wieso eine einmalige Sammlung in Deutschland keine Heimat fand

27.12.2021
Radio-Tipp: Im Deutschlandfunkkultur wird am 28.1.22 im Musikfeuilleton das Sammelwerk des Discografen und Historikers Rainer Lotz besprochen: Er...

Newsarchiv 2020

NDR veröffentlicht eine Online-Story zum Buch über den KZ-Kommandeur Adolf Haas

16.10.2020
Kurz nach der Befreiung des KZ Bergen-Belsen machen sich vier Häftlinge auf die Suche nach einem ihrer Peiniger: Obersturmbannführer Adolf Haas....

Newsarchiv 2017

Sammelband bringt erstmals Forschungsergebnisse zusammen

17.03.2017
Man mag es kaum glauben: Die Geschichte der Homosexuellen und der Homosexualität an der Ruhr ist noch immer ungeschrieben. Weder gibt es eine...

Herbert Mißlitz im Interview mit Cornelia Siebeck

23.01.2017
Im Frühjahr 2010 erschien im Vergangenheitsverlag der Interviewband "Verlorene Zeiten. DDR-Lebensgeschichten im Rückblick". Darin...

Newsarchiv 2016

27.04.2016
Den „Un-fassbaren“ begreifbar machen: Leopold von Ranke kompakt gedacht - Christian Müller auf Kult online: ...

Newsarchiv 2015

Unser Autor Thomas Flichy de la Neuville im Interview

07.12.2015
Es ist eine weitere Zäsur Nachkriegsdeutschlands: Deutschland ist (erneut) im Krieg: Aber was bringt die Bombenkoalition gegen den IS? Unser...

Thomas Flichy de la Neuville im Interview

19.11.2015
Die jüngeren, auf Einsatzschauplätzen im Ausland scharf gemachten Islamisten schlagen jetzt wahllos zu und sind besser ausgerüstet....

31.01.2015
Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Der CDU-Politiker war von 1984 bis 1994 das...

Über das Alexikon

30.01.2015
Das "Alexikon" - Gespräch mit Alexander Fromm über sein "Sammelsurium für alle, die Alex heißen"...

Newsarchiv 2014

Verena Keller über ihr Buch "Silvester in der Milchbar"

21.04.2014
Wie eine Schweizer Schauspielerin Bühnenerfahrungen in der DDR sammelte. Im Interview gibt die ehemalige Schauspielerin Verena Keller Einblicke...

Newsarchiv 2013

Die Legal Tribune empfiehlt "Millionäre fahren nicht auf Fahrrädern"

26.05.2013
Die Legal Tribune hat Millionäre fahren nicht auf Fahrrädern von Ernst Reuss gelesen. Reuss beschreibt sehr spannend, wie in Berlin die...

Imprint des Vergangenheitsverlags debütiert erfolgreich mit Stadtführern für Hunde

26.05.2013
Der erste Stadtführer für Hunde "Fred & Otto unterwegs in Berlin" informiert Zwei- und Vierbeiner über alles, was man...

Ein Interview mit Bettina Effner, Leiterin der Gedenkstätte

07.02.2013
Das Notaufnahmelager Marienfelde war für viele Flüchtlinge aus der DDR und Ost-Berlin die erste Anlaufstelle nach der Flucht. Die 1953...

Das Videoclip zum Ringbahnführer

07.02.2013
 "Wegweisende Berlinliteratur" schrieb die Berliner Zeitung über unseren Ringbahnführer - und wir zeigen jetzt das Videoclip...

Interview mit Dr. Axel Klausmeier

07.02.2013
Dr. Axel Klausmeier, Direktor der Stiftung Berliner Mauer, spricht mit uns über den Mauerfall und den Aufarbeitungsprozess der letzten 20 Jahre....

Alexander Thomas und Cornelia Siebeck im Interview

07.02.2013
Die Herausgeber der Interviewsammlung "Verlorene Zeiten", Alexander Thomas und Cornelia Siebeck, haben ein gutes Stück Arbeit hinter...

Reflections of a Nuremberg Prosecutor

07.02.2013
Vortrag von Prof. Dr. Benjamin Ferencz (Chefankläger in den Nürnberger Einsatzgruppen-Prozessen) im Audimax der Humboldt-Universität,...

Nachschlag vom Autor, der die Geschichte Berlins kulinarisch erzählt

07.02.2013
Johannes J. Arens, Autor von "Nachschlag Berlin. Zur Kultur des Essens und Trinkens in der Hauptstadt" im Video-Interview zu seinen Thesen,...

Über die Kulturgeschichte der Sesamstraße spricht die Historikerin Viktoria Urmersbach im Deutschlandradio

07.02.2013
Unsere Autorin Viktoria Urmersbach im Gespräch beim Deutschlandradio: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/2222872/

(Auszug)

07.02.2013
Woher kommt eigentlich deine Faszination für Drachen? (…) Natürlich hatten mich Drachen schon seit meiner Jugend fasziniert,...

Debattenbuch 7 Tugenden reloaded überzeugt

07.02.2013
"Wachstum ist eine Grundbedingung natürlichen Lebens auf der Erde. Auch deshalb ist der Glaube an wirtschaftliches Wachstum so sehr in den...

Dr. Markus Bötefür im Interview zur Kulturgeschichte des Elefanten

07.02.2013

"Die Zeit" berichtet über ein Buchprojekt des Vergangenheitsverlags

07.02.2013
Energie ohne Ende: Deutschlands erstes Kernkraftwerk sollte vor fünfzig Jahren am Wannsee in West-Berlin entstehen. Die Autoren Katja Roeckner...

Mirco Drewes erklärt Brasilien und den Fußball

07.02.2013
 Das Herz des Fußballs schlägt in Brasilien. Mirco Drewes erzählt Geschichten von Aufstieg und Fall begnadeter...

07.02.2013
Aktuell berichtet der buchreport über den Vergangenheitsverlag im Rahmen seiner Serie über Startups der Buchbranche: Startups der...

Welche Quellen bei der Ahnenforschung am wichtigsten sind

07.02.2013
Wer kennt das nicht: Mit zunehmenden Alter entdeckt man, dass man allen guten Vorsätzen zum Trotz doch das Kind seiner Eltern ist: Man ertappt...

Interview mit dem Autor Wolfgang Schwerdt über Blut und Blutsauger

07.02.2013
Wolfgang Schwerdt, Autor zahlreicher kulturhistorischer Werke, hat ein neues Buch veröffentlicht. Ihm ging es diesmal ums Wesentliche: um Blut...

Interview mit Bettina Malter

07.02.2013
Aktueller Chancenspiegel der Bertelsmann-Stiftung weckt Öffentlichkeit auf – doch Nachwuchswissenschaftler fordern die...

– oder wieso wir jüdische Friedhöfe als Erinnerungsorte brauchen

07.02.2013
Es war keine große Veranstaltung, letztlich ein Ereignis, das eins von vielen an diesem Tag war. Am 28. März 2012 wurde das Buch...

1. multimediale App mit Zeitreisefunktion und über 3 Stunden Archivfilm + 1000 Fotos

07.02.2013
Downloadlink: Die multimediale Zeitreise durch Berlin > Begeben Sie sich mit dem zeitreiseGuide auf eine faszinierende Fahrt...

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