Michael Borgolte

Wissenschaft und Leben

Von Problemen der Gegenwart zum Verständnis des Mittelalters - Dreißig Jahre als Mediävist an der Humboldt-Universität zu Berlin

Das Buch bietet einen selten detaillierten wie persönlichen Einblick in die Entwicklung der Geschichtswissenschaft und die Transformation der Nachwendezeit an den ostdeutschen Universitäten ...

"Wissenschaft und Leben" dokumentiert das wissenschaftliche Wirken des international renommierten Mittelalterhistorikers Michael Borgolte in den drei Jahrzehnten nach der deutschen Einheit. Als Mediävist, akademischer Gestalter und international vernetzter Forscher prägte er die Neuausrichtung der Geschichtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und darüber hinaus maßgeblich mit. Aus der Perspektive einer problemorientierten Geschichtswissenschaft verbindet der Band Forschung, Hochschulpolitik und Zeitdiagnose. Er zeigt Borgolte als Wissenschaftsmanager, als Impulsgeber transnationaler Forschungszusammenhänge und als Förderer neuer institutioneller Strukturen – nicht zuletzt als Gründungsdirektor des Instituts für Islamische Theologie an der HU. 

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Laurette Fekl

Auf der Suche nach dem verlorenen Vater

Eine Geschichte am Schnittpunkt der größten Katastrophen des 20. Jahrhunderts

Eine Geschichte an den Brüchen des 20. Jahrhunderts ...

Ein armenisch-französischer Kriegsgefangener als Vater, eine traumatisierte Mutter, eine Kindheit in Heimen – Auf der Suche nach dem verlorenen Vater erzählt die Geschichte einer Frau, deren Leben von den Brüchen des 20. Jahrhunderts geprägt ist. Ausgehend von einer persönlichen Spurensuche verbindet Laurette Fekl biografische Erinnerungen mit historischer Recherche und literarischer Verdichtung. So entsteht eine vielschichtige Erzählung über Herkunft, politisches Bewusstsein und die langen Schatten von armenischem Völkermord, Krieg, Nationalsozialismus und deutscher Teilung – über die Frage, wie Identität dort entsteht, wo Erinnerung brüchig bleibt. 

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Hartmut Lehmann

Wer überlebte, hat sich schuldig gemacht

Eine Auseinandersetzung mit den Memoiren des E. L.

Ein Buch von exemplarischer Kraft: über das Schuldigwerden im „Dazwischen“, über das Schweigen nach dem Nationalsozialismus – und über den schwierigen Versuch, beides im Nachhinein zu verstehen ...

Viele junge Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Eltern fragten, was sie in der Zeit des Nationalsozialismus getan hatten, erhielten keine Antwort. Sie stießen auf Schweigen – gleichgültig, ob ihre Eltern zu den Tätern, Mitläufern oder Opfern gehörten. Auch der Autor dieses Buches machte diese Erfahrung. Erst zwanzig Jahre später, kurz vor seinem Tod, begann sein Vater zu schreiben. In eindringlichen Erinnerungen legte er offen, wie er in die Strukturen des NS-Systems verstrickt war – nicht als fanatischer Täter, sondern als einer von vielen, die sich Schritt für Schritt anpassten. Ebenso schilderte er die Entnazifizierung nach 1945, die er als persönliche Demütigung empfand. Jahrzehnte blieben diese Aufzeichnungen unbeachtet, bis sie dem Autor in die Hände fielen. Aus der verspäteten Begegnung mit diesem Vermächtnis entsteht ein ungewöhnlicher Text: der Versuch, ein...

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