Dirk Kaesler

Lügen und Scham

Deutsche Leben

Mit »Lügen und Scham« liefert Kaesler das grundierende Thema der deutschen Nachkriegsgesellschaften ...

Mit »Lügen und Scham« legt der renommierte Soziologe Dirk Kaesler eine Kombination aus Schicksals- und Selbstfindungs-Memoir vor. Kaesler findet heraus, dass er nicht nur in einem »Lebensborn«-Heim der Nationalsozialisten zur Welt kam, sondern dass sein Vater nicht der im Krieg gefallene Ehemann der Mutter ist, dessen Namen er trägt. Die Wahrheit seines Lebens ist, dass seine Mutter als Angestellte des »Lebensborn« ein Liebesverhältnis mit einem SS-Offizier hatte. Dieser ihm unbekannte Mann ist sein leiblicher Vater.
Eine Spurensuche und ein zermürbender wie klärender Dialog mit der Vergangenheit beginnt. Es ist zugleich die Geschichte einer höheren Tochter, Kaeslers Mutter, deren Lebensträume im und nach dem Zweiten Weltkrieg durch ihre Verwitwung und das Verlassenwerden zerstört wurden. Einer Frau, die sich unter schwierigsten Bedingungen mit ihrem Sohn durchschlagen musste und...

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Hinrich Lühmann

Rachulle

Roman

Ein Roman über die Lebenswirklichkeit von Ideologien und die Zerstörungskraft absolut gesetzter Ideale ...

Wie wird man ein deutscher Held? Fritz Eckhoff versucht sich daran. In einer Zeit, als man das von Jungen erwartete, in einer zerrissenen Epoche voller Widersprüche von Kaiserreich über Republik zur Diktatur. Fritz kämpft, glaubt, entwickelt sich, wird fallengelassen, verschwindet. Wir fiebern mit Fritz, lachen mit ihm, erkennen seine unheilvolle Welt: Die Berliner Familie Eckhoff gehört zum deutschen Bildungsbürgertum, das einen engen Kulturkanon pflegt. „Moderne Musik“, Bertolt Brecht, Thomas Mann werden abgelehnt. Eckhoffs fremdeln mit der Republik, schwärmen von deutscher Größe und von der Weltbedeutung des deutschen Geistes, der sich für sie in der Weimarer Klassik offenbart hat. Und doch entgleitet ihnen das Leben.

Bildungsbürgerlicher Kosmos und Nationalsozialismus

Meisterhaft erzählt Hinrich Lühmann von den Träumen, Brüchen und Verletzungen einer „guten deutschen...

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Michael O.R. Kröher

Die guten Deutschen

Frieden Frauenrechte Nachhaltigkeit - Und wie wir die Welt sonst noch bereichert haben

Wir haben etwas zu geben ...

„Die guten Deutschen“ präsentiert die Erkenntnisse, Initiativen, Technologien, Konstrukte, Konzepte, Problemlösungen, Kunstwerke und Produkte deutscher Menschen, die seither das Zusammenleben und die einzelne Existenz bequemer, sicherer, effizienter oder amüsanter machen. Dabei geht es nicht um die
„üblichen Verdächtigen“ wie Goethe und Schiller, Bach und Beethoven, Bismarck, Brandt und Beckenbauer. Sondern um Impulsgeberinnen und -geber, deren Rolle und Bedeutung vielleicht nicht so geläufig ist wie die der historischen Berühmtheiten. Deren Leistungen jedoch als nützlich, hilfreich, stimmungsvoll oder vergnüglich gelten und die möglichst wenig missbraucht wurden von Nationalisten, Revisionisten und übelwollenden Trittbrettfahrern. Also um Frieden und Freiheit, Gleichheit und Schwesterlichkeit, Nachhaltigkeit, Mobilität, Energie, Ernährung, Genuss, Komfort und Idyllen aller Art. Ein...

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Monika Sadegor

Landsberger Stadtgeschichte(n)

Ein literarischer Streifzug durch die historische Stadt

Ein farbig-bebilderter, literarischer Führer mit Stadtplan durch Landsberg am Lech ...

Zehn spannende Geschichten und Histörchen erzählen vor dem Hintergrund realer Stadtgeschichte von Liebe und Leid, Freude und Schrecken vergangener Zeiten. Beginnend beim Besuch von König Ludwig dem Bayer im Jahr 1315 bis hin zum Jahr 1902, in dem Hexen ihr Quartier in Landsberg aufschlugen, wird an teils vergessene Persönlichkeiten erinnert und Schicksale aus der Stadtgeschichte werden wieder lebendig. Ein literarischer Führer durch Landsberg am Lech.

Aus dem Inhalt: Der Bäcker-Hannes: König Ludwig der Bayer in der Stadt, Agnes tanzt: Der Besuch des Herzog Ernst, Die Sattler-Kinder: Das Heilig-Geist-Spital, Bruder Caspar: Das Wunder der Jesuiten, Walburgas Traum: Das Ursulinenkloster, Der wilde Lech: Abenteuer Flößerei, Die ehrbare Jungfer Katharina: Der Jungfernsprung, Das goldene Dach von Landsberg: Der Mutterturm, Künstlerleben: Dominikus Zimmermann, Die Malweiber: Das...

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Denise Wheeler

Neu-Deutschland in Texas

Die Erlebnisse der ersten Siedler 1844-1848

Die Geschichte der deutschen Kolonisation von Texas ...

Neu-Deutschland in Texas: Die Erlebnisse der ersten Siedler 1844 bis 1848. Ein erzähltes Sachbuch. Oktoberfest, Wurst und Lederhosen. Das gibt es auch zwischen Austin und San Antonio. Angefangen hat alles mit einer Gruppe von Adligen, die 1844 eine Kolonialgesellschaft, die als Mainzer Adelsverein bekannt wurde, gründeten und versuchten, Tausende von deutschen Emigranten in Texas anzusiedeln. Der Adelsverein übernahm von der texanischen Regierung die Besiedlungsrechte für einen großen Landstrich im unbekannten, nahezu menschenleeren Landesinneren und versprach jeder Auswandererfamilie 150 Hektar Land und die volle Unterstützung beim Aufbau einer Farm. Das Buch erzählt die Geschichte der deutschen Kolonisation von Texas und erklärt: warum der Verein in den Besitz einer Sklavenplantage kam, wie ein deutscher Prinz in der Wildnis eine Stadt gründete, wie die Kolonisten an der...

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Heinz Duchhardt

Rankes Entourage

Freunde, Schüler, Kollegen - und eine Frau. Neue Aspekte der Ranke-Forschung, Bd. 4

Das Netzwerk um Ranke ...

Die hier vorgelegte Sammlung vereinigt beziehungsgeschichtlich akzentuierte Porträts von Personen, mit denen Leopold (von) Ranke über jeweils einen längeren Zeitraum eng verbunden war: vom Lehrerkollegen am Frankfurter Friedrichsgymnasium und den Schülern, die er in seine „Wohngemeinschaft“ aufnahm, über eine seiner Schwägerinnen bis hin zu Fachkollegen, die ihm in seiner mittleren und späten Lebensphase besonders nahestanden. Der Zeitraum dieser innigen Verbindungen konnte sich über etliche Jahrzehnte erstrecken (Köpke, Nitzsch, Heydler, Fanny Pollau) oder sich, ohne deswegen an Intensität zu verlieren, kürzer bis hin zu nur einem oder zwei Jahren (die Frankfurter Schüler, Franz Lieber, Georg Winter) reduzieren. Es waren Beziehungen, die Licht auf seinen Familiensinn werfen, die Rankes Verhältnis zur jeweils jüngeren Generation beleuchten, die verdeutlichen, wie wichtig ihm...

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Rainer Drews

Der Prokurist vom Wedding

Der Berliner Kaufmann Erwin Koerfgen

Ein Berliner Leben im 20. Jahrhundert zwischen Prosperität, Inflation und Weltwirtschaftskrise, NS-Zeit, Besatzungszeit und Nachkriegsnot. Eine Geschichte der Fa. Loeser & Wolff. Und eine Lokalgeschichte der Gartenstadt Hermsdorf. Durchgehend bebildert ...

Der Prokurist: Erwin Koerfgen (1892-1947) wurde in der Gartenstraße im Wedding in Berlin geboren. Er war über 40 Jahre als Kaufmann und später als Prokurist in der renommierten Firma Loeser & Wolff Zigarrenfabriken in Berlin tätig – als solcher dokumentierte er sein Leben akribisch. Bis zu jeder einzelnen Aussage lässt sich sein Leben rekonstruieren. So ergibt sich ein detaillierter Blick in Lebenspläne, Nöte und Alltagsplanungen im Berlin des frühen 20. Jahrhunderts. Regen Kontakt pflegte Erwin Koerfgen zu Berliner Künstlerkreisen, darunter Opernsänger, Literaten und Maler wie Heinrich Zille. Das von Koerfgen 1920 erworbene Baugrundstück in Hermsdorf – damals noch ein märkischer Vorort der Reichshauptstadt – wurde zum zentralen Bezugspunkt für den Verlauf der teils dramatischen weiteren Geschichte seiner Familie. Ein Berliner Leben im 20. Jahrhundert zwischen Prosperität, Inflation...

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