Alexander Straßner

Bayerwaldblues

Die Geschichte eines Gefühls

Das Buch über den Bayerischen Wald ...

Ein Wirtshaus, das nie wirklich schläft, und ein Bub, der früher glaubte, die Welt hinter ihm löse sich in Luft auf – Bayerwald-Blues ist die überraschend zärtliche, manchmal irrwitzige und oft herzzerreißend ehrliche Biografie eines Kindes aus dem hintersten Winkel des Bayerischen Waldes. Alexander Straßner erzählt von einer Kindheit, die gleichzeitig paradiesisch und völlig absurd war: zwischen Feriengästen, die sich benahmen, als wären sie aus einem sehr seltsamen Heimatfilm gefallen, Waidlern von unverhandelbarer Originalität und Eltern, die aus dem Nichts eine Pension samt halbem Dorf zusammenhielten. Hier wird nichts beschönigt: Es gibt Kühe, die auf frisch verlegte Pflastersteine scheißen, Blitze, die durchs Haus wandern, und Bärwurz, der den Charakter härtet. Und trotzdem entsteht ein feiner, leiser Faden von Melancholie zwischen all dem Lachen, Stolpern und Staunen: eine...

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Monika Sadegor

Die Glasscherbenvilla

Roman

Ein historischer Roman über Frauen, die trotz Gewalt, Armut und Entbehrungen niemals aufhören, sich ihr Leben zurückzuerobern ...

Über beinahe ein Jahrhundert hinweg erzählt Die Glasscherbenvilla von drei Generationen einer niederbayerischen Familie, deren Leben eng mit einem geheimnisvollen Haus über den Dächern Passaus verknüpft ist. Was mit der jungen Marie in den 1920er-Jahren beginnt – einem Mädchen, das dem harten Bauernleben entfliehen möchte – wird zu einer vielschichtigen bayerischen Familiensaga, die durch die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts geprägt wird. Krisen der Weimarer Republik, die düsteren Jahre des Nationalsozialismus, Krieg, Verlust und Neubeginn hinterlassen Spuren, die bis in die Gegenwart reichen. Zwischen ländlicher Enge, Hoffnung auf ein besseres Leben in der Stadt und dem steten Wandel einer ganzen Region entfaltet sich eine bewegende Chronik über Mut, Widerstandskraft und den Willen, sich immer wieder neu zu erfinden. 

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Andreas Jüttemann und Karsten Rybka

Die Heilstätte Kolkwitz

Geschichte und Gegenwart eines Lost Place bei Cottbus

ET: Sommer 2026 - jetzt vorbestellen!

Die Heilstätte Kolkwitz gehört zu den interessantesten Lost Places im südlichen Brandenburg ...

Die „Lungenheilstätte der Stadt Cottbus" wurde 1900 als erste Einrichtung für lungenkranke Frauen im Land errichtet. Unter den Textilarbeiterinnen der Lausitz gab es besonders viele Tuberkulöse, die hier eine moderne und liebevoll gestaltete Einrichtung fanden. Licht, Luft, Ruhe und ein großzügig gestalteter Anstaltsgarten – entworfen vom Direktor des Branitzer Schlossparks – sollten Heilung bringen, lange bevor wirksame Medikamente existierten.

Über Jahrzehnte hinweg wandelte sich die Nutzung der Anlage: von der Tuberkulosebehandlung über chirurgische Fachabteilungen bis hin zum Außenstandort des Carl-Thiem-Klinikums. Seit 2007 stehen die denkmalgeschützten Gebäude leer.

Dieser Bildband erzählt die Geschichte der Lungenheilanstalt – von Aufbruch und medizinischem Fortschritt, vom langsamen Rückzug der Menschen und von der stillen Schönheit des Verfalls. Zahlreiche historische...

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Michael Borgolte

Wissenschaft und Leben

Von Problemen der Gegenwart zum Verständnis des Mittelalters - Dreißig Jahre als Mediävist an der Humboldt-Universität zu Berlin

Das Buch bietet einen selten detaillierten wie persönlichen Einblick in die Entwicklung der Geschichtswissenschaft und die Transformation der Nachwendezeit an den ostdeutschen Universitäten ...

Wissenschaft und Leben dokumentiert das wissenschaftliche Wirken des international renommierten Mittelalterhistorikers Michael Borgolte in den drei Jahrzehnten nach der deutschen Einheit. Als Mediävist, akademischer Gestalter und international vernetzter Forscher prägte er die Neuausrichtung der Geschichtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und darüber hinaus maßgeblich mit. Aus der Perspektive einer problemorientierten Geschichtswissenschaft verbindet der Band Forschung, Hochschulpolitik und Zeitdiagnose. Er zeigt Borgolte als Wissenschaftsmanager, als Impulsgeber transnationaler Forschungszusammenhänge und als Förderer neuer institutioneller Strukturen – nicht zuletzt als Gründungsdirektor des Instituts für Islamische Theologie an der HU. 

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