Rainer Kottmann

Herman Lehmann

Ein deutscher Apache und Comanche

Die Geschichte des von Indianern entführten Jungen, der am Ende einer von ihnen wurde ...

Ein deutscher Apache? Das Leben des Herman Lehmann könnte kaum faszinierender sein: Lehmann war der Sohn deutscher Auswanderer nach Texas und wurde dort 1870 kurz vor seinem 11. Geburtstag von Apachen entführt. Der Stamm adoptierte ihn und führte ihn in das Leben der Kriegergesellschaft ein. Er teilte ihr Leben und überfiel mit ihnen Farmen und Siedlungen. Dabei raubten sie, was sie brauchen konnten, töteten und skalpierten ihre Feinde, die vor allem Weiße waren. Einige Jahre später kam es allerdings zu einer stammesinternen Fehde unter den Indianern – und Lehmann verließ die Apachen. Nachdem er fast ein Jahr allein in der Wildnis verbracht hatte, schloss er sich einer Comanchengruppe an. Als die von der Regierung der USA gezwungen wurde, auf der Reservation zu leben, entdeckten die Soldaten, dass es sich bei Lehmann um einen Weißen handelt. Schließlich machte man seine[...]

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Andrej Seuss

Der Vice-Malik

Hans-Adalbert von Maltzahn - Berliner Bohème und Pariser Exil

Mitten in der Berliner Bohème und eine zentrale Figur der Exilanten in Paris - die Biografie des Kulturjournalisten Hans-Adalbert von Maltzahn ...

„Vize-Malik“ und „Herzog von Leipzig“ in Else Lasker-Schülers Erzählungen und lebenslanger Freund. Aus konservativem adeligem Hause, schwul, Pazifist, links – und wichtiger Akteur der Berliner Bohème der frühen 20er-Jahre und des Exils in Paris nach 1933: Hans-Adalbert von Maltzahn (1894 Kiel-1934 Paris). Erstmals wird sein schillerndes wie prekäres Leben dokumentiert. Als Autor schlug er sich kultiviert durchs Leben und machte sich einen Namen als Theaterkritiker. 1921 ging er nach Brasilien – das Land wies ihn wegen bolschewistischer Umtriebe aus. 1927 folgte Paris, als Theaterkritiker bei der Neuen Pariser Zeitung fand er sein Auskommen. Er übersetzte zahlreiche französische Autoren und war Korrespondent u.a. des Berliner Börsen-Couriers und des Vorwärts. Ab 1933 Autor für Exilzeitschriften. Andrej Seuss versteht es, uns alle in den inneren Zirkel der Künstler[...]

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Gernot Häublein

Die Gehorsamen

Dokumentarischer Roman über drei deutsche Familien 1878–1949

Erzählte deutsche Geschichte - ein Roman gegen Gewalt-Politik, Diktatur, Rassismus und Krieg ...

1878 – 1949: deutsche Großmacht-Politik als brennende Lunte am Munitionsdepot Europa. Und „einfache Leute“ in Deutschland als Täter und Opfer in zwei katastrophalen Weltkriegen.
Drei fränkische Familien in 70 dramatischen Jahren beschreibt dieser dokumentarische Roman. Kriege und Rassenhass treiben erst die Paare Dora Türk und Anton Roth, dann eine Generation später Alma Türk und Karl Fleischmann in tiefe Krisen, Entfremdung, Trennung. Für Anton, den „Halbjuden“, führen die Jahre der Nazi-Diktatur in den Freitod, für Karl, den 109. Nazi, in Depression, Lagerhaft und Berufsverbot.
Die Frauen Dora, Linda und Alma sorgen für das Überleben und Weiterleben in Kriegen und Nöten; Partner-Verlust, Kindestod und materielles Elend sind Prüfungen, die sie für ihre Familien bestehen.
Erzählte reale Geschichte – ein Roman mit vielen authentischen[...]

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Georg Rainer Hofmann

GLOBALE PROVINZ

Entdeckung und Besiedlung der digitalen Welt 1980 bis 2020

Ein wichtiger Beitrag zur Geschichte unserer digitalen Welt ...

Zu Beginn der 2020er-Jahre hat die digitale Transformation unseren Alltag und fast alle Bereiche von Wirtschaft und Verwaltung erreicht. Die Informationsgesellschaft ist eine selbstverständliche Realität geworden. Die sozio-ökonomische Bedeutung der Internet-basierten Systeme und der »Elektronengehirne« ist vergleichbar mit der Bedeutung der großen Entdeckungen der Renaissancezeit und anderen epochalen Entwicklungen wie der Weltraumfahrt, der Nutzung der Atomenergie, oder auch den Erfi ndungen von Eisenbahn und Automobil.
Dieser Bericht vom Werden unserer Informationsgesellschaft basiert auf den Erinnerungen eines Vertreters der »Generation X«, die erlebt hat, wie in circa 40 Jahren das private, berufliche und öffentliche Leben vom Gebrauch des sogenannten »Netzes« und der Mensch-Maschine-Symbiose immer mehr – sowohl positiv als auch negativ – geprägt wurde. Georg[...]

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